Der im Rheinland geborene Tenor Leon Noel Wepner ist ab der Spielzeit 26/27 festes Ensemblemitglied des Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.
Im Juni 2026 war er am Theater Erfurt in der deutschen Erstaufführung von Jonathan Doves „In 80 Tagen um die Welt“ und am Mainfranken Theater Würzburg als Alois der Maschinenhändler in Winfried Zilligs Oper „Rosse“ zu erleben. Außerdem sang er den Walther von der Vogelweide in der „Tannhäuser“ Produktion des Richard Wagner Verbands Ammersee e.V. sowie den Kunz Vogelgesang in „Die Meistersinger von Nürnberg“ in der Produktion des Richard Wagner Verband Minden e.V.. 2025 sang er den Monostatos in Mozarts „Die Zauberflöte“ bei den Eutiner Festspielen und den 2. Handwerksbursch in Bergs „Wozzeck“ am Theater Aachen.
Als Konzertsolist gastiert Leon Noel Wepner im In- und Ausland. Sein Repertoire reicht von Mahlers „Das Lied von der Erde“, der „9. Sinfonie” Beethovens, dem „Requiem“ Mozarts, Rossinis „Petite Messe solennelle“, dem „Stabat Mater” von Dvořák, über Mendelssohns „Walpurgisnacht“, „Lobgesang“ und „Elias“, der „Carmina Burana” von Carl Orff, bis Händels „Messiah“.
Seine musikalische Ausbildung begann er mit Posaune und Klavier.
Nach dem erhalt des Gesangsstipendiums des Gürzenich-Chores studierte er zunächst Schulmusik mit Hauptfach Jazzposaune an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, bevor er 2018 in die Gesangsklasse von Prof. Thomas Piffka wechselte. Dort schloss er 2025 seinen Master Musiktheater mit Bestnote ab.